An
der Gegend sowie auch an der „Pieve di S. Pietro di Piobesi“ hatten
seit dem 10. Jahrhundert der Bischof von Asti
großes Interesse. Er war gleichzeitig auch im Besitz des Stiftes
von Breme und Nonantola.
In
vielen Büchern können wir hinweise auf die historische Bedeutung von
Corneliano als Verkehrsknotenpunkt finden. Am Hügel befand sich eine
stark befestigte Burg die durch ihre Lage die Ansiedelung im Umfeld begünstige.
Die neuen Schlossherren „de Montaldo“ und die „de Corneliano“
vereinigten sich um das zwoelfte Jahrhundert in der „Lega dell’Astisio“
mit Alba gegen Asti. In diesem weltlichen Konflikt hatte Corneliano eine
wichtige Rolle inne als Vorposten die Alba an der linken Seite des
Flusses Tanaro.
Im
Jahr 1262 nahm das Geschlecht der „de Braida“ hier seinen Anfang um
sich dann in der Mitte des 13. Jahrhunderts im Fürstentum Asti
fortzusetzen. Um das 15. Jahrhundert traten dann auch die „Savoia“
ein. Im Jahr 1459 kam das Haus der „Mastorgie“ hinzu
die später von den „Romagnano di Santa Vittoria“ ersetzt
wurden. Im 16. Jahrhundert Starb das Haus der „De Brayda“ aus. Wir können
in jener Zeit auch das Geschlecht der „Mathis di Bra“ und die „Peres
Binelli“ finden.
In
einem lang andauernden Krieg in der Ersten hälfte des 15. Jahrhunderts
wurden die Ansiedlung und die Burg stark beschädigt. Von den
Verteidigungsanlagen sind heute nur noch der elegante Turm und Reste der
beeindruckenden
Stützmauern
des Wohntraktes der Burg erhalten. Heute sind noch in privatem
Besitz das Manuskript
die „Statuti“ aus dem Jahr 1415- 16 erhalten.
Weitere
wichtige historische Denkmähler sind beseits den vorhin beschriebenen
sind das Rathaus (Municipio) aus dem 18. Jahrhundert, geplant vom
Architekten Mauro Tommaso Bertolio aus dem carignanese und der Torbogen
am Eingang zum historischem Zentrum der die antike „Porta della
Villa“ ersetzte.